Das Schwierigste beim Vergleich von Dyad und Anything ist es, über das Marketing hinwegzusehen und eine konkrete Aufgabe zu betrachten: der Bau einer kleinen Business-Web-App, bei der sich Nutzer einloggen und ihre eigenen privaten Datenprofile bearbeiten. Dyad läuft lokal auf Ihrem Rechner; es wird erwartet, dass Sie eigene API-Keys mitbringen und Node.js-Runtimes verwalten. Anything fungiert als visuelle Browser-Canvas, die darauf ausgelegt ist, Frontends und einfache Datenbanken mittels einzelner Prompts und visueller Click-to-Edit-Elemente zu generieren.
Die Erstellung von User-Logins und die Durchsetzung einer sicheren Datenfreigabe ist der ultimative Test. Hier geht es weg vom glanzvollen First-Page-Prototyp und direkt hin zu Backend-Sicherheit, Datenbank-Schemata und Hosting. Ein einfaches visuelles Verzeichnis ist leicht zu generieren, aber die Isolierung von Benutzerdatensätzen, sodass Mitarbeiter A nicht die Daten von Mitarbeiter B abfragen kann, ist der Punkt, an dem die Magie verfliegt und die rohen architektonischen Grenzen sichtbar werden.