Der Sprung von einem „Vibe-Coded“-Prototyp zu einem echten Produkt ist der Punkt, an dem sich diese beiden Tools massiv unterscheiden. Claude Code wird hier als Terminal-first Coding-Agent bewertet, der Änderungen direkt an Ihrem lokalen Projekt vornimmt und diese ausführt. Anything hingegen wird als gehosteter visueller Builder bewertet, der auf schnelle Iterationen direkt auf dem Canvas optimiert ist. Bei dieser Aufgabe zählt dieser Unterschied mehr als die Geschwindigkeit des ersten Entwurfs, denn der Übergang vom Demo-Modell zum dauerhaften Produkt steht und fällt mit Ownership, Debugging-Fähigkeit und der Frage, wie viel „Plattform-Magie“ zwischen Ihnen und dem Code steht.
Dies ist auch die Phase, in der teure Fehler sichtbar werden. Ein Prototyp kann ein Wochenende lang mit unsauberer Generierung und versteckten Abstraktionen überleben; ein echtes Produkt nicht. Sobald Authentifizierung, Datenmodelle, Regressionen, Deployment und zukünftige Wartung ins Spiel kommen, ist die relevante Frage nicht mehr, welches Tool den hübscheren ersten Screen erstellt, sondern welches ein Ergebnis hinterlässt, das ein Team sicher betreiben kann.